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ETAPPENBERICHTE - 1. INSEL SANTA MARIA

Aktualisiert: 14. Nov. 2018


Als erste Insel habe ich mich für Santa Maria entschieden, primär aus einem Grund - die Insel lässt sich auf ausgeschilderten Wanderwegen komplett zu Fuss umrunden. Dies erleichtert den Start etwas, da ich mich hauptsächlich auf's Ankommen, Trekken und Einleben konzentrieren kann. Die Etappen und Wegstrecken muss ich somit auf dieser Insel nicht von Grund auf komplett alleine planen. Zudem ist sie die südlichste und regenärmste Insel.


Kilometer: 78

Höhenmeter: up 2'120 - down 2'150



Los geht's!

Gegen 03:30 Uhr klingelt der Wecker. Voller Vorfreude, noch zu müde um auch nur einen Funken Nervosität zu verspüren, geht es zum Flughafen. Pünktlich um 06:20 Uhr hebt der Flieger ab. Von Zürich aus fliege ich, mit einem längeren Aufenthalt in Lissabon - aufgrund der Stadtnähe zum Flughafen bleibt mir noch etwas Zeit, in einer meiner europäischen Lieblingsstädte ein leckeres Pastel de Nata, eine süsse Spezialität aus Belém und in ganz Portugal bekannt, zu geniessen - nach Santa Maria.


Vila do Porto, die grösste Kleinstadt auf Santa Maria, begrüsst mich mit herrlich sonnig, warmem Wetter. Aufgrund der Zeitverschiebung gewinne ich 2 Stunden und es bleibt mir nach dem Check-In in der Jugendherberge noch etwas Zeit, Vila do Porto zu erkunden und Proviant für den Start am nächsten Tag einzukaufen. Vila do Porto ähnelt eher einem grösseren Dorf als einer Kleinstadt, was meist auch auf alle anderen Azoren-Städtchen zutrifft.



1. Etappe - Entlang der Südküste

Vila do Porto nach Ponta do Castelo


Die 1. Etappe startet direkt oberhalb des Hafens in Vila do Porto, neben der Festung Forte de São Brás. Mit etwas flauem Magen und den ersten minimal aufkommenden zweifelnden Gefühlen - bin ich dem wirklich gewachsen, was mache ich hier überhaupt, was wenn, und, und, und - laufe ich das erste Teilstück über die karge, steppenähnliche Südklippe Richtung Osten. Pedreira do Campo, eine aus geologischer Sicht interessante Landschaft, wird mithilfe eines toll ausschauenden Holzsteges zur Erhaltung und Förderung dieser geologischen und vulkanologischen Einzigartigkeit geschützt und ermöglicht die Durchquerung des speziellen Gebietes.



Landeinwärts geht es vorbei an kleinen Bauernbetrieben, Feldern mit zahlreichen Kühen, bis sich der Weg wieder zur Küste richtet und ich schliesslich wieder an den Rand der Klippe gelange. Die Aussicht raubt mir den Atem. Ein traumhafter Weitblick über die Südküste sowie hinunter in eine kleine Bucht mit weissem Sandstrand. Ein erster magischer Moment, ein Traum mit Gänsehaut-Effekt. Die Zweifel sind plötzlich spurlos verschwunden.



Ein steiler Pfad führt durch dichtes Grün direkt zur Bucht hinunter. Ein erstes Bad lasse ich mir nicht entgehen. Durch den Golfstrom ist der Atlantik hier angenehm warm und lädt zum Verweilen ein. Über Sand und Steine am Meer entlang, führt der Weg weiter ins erste Dorf, Praia Formosa. Gegebenenfalls man möchte bereits hier die erste Etappe beenden, könnte man am Dorfende auf dem Campingplatz nächtigen. Soweit mir bekannt, der Einzige auf Santa Maria. Bei mir gibt es vorerst ein leckeres Mittagessen im Restaurant. Das nächste Teilstück geht steil die Strasse hoch Richtung Malbusca. Die Mittagssonne hat‘s auf sich und ich komme ganz schön ins Schwitzen.



Von der Strasse zweigt ein schmaler Pfad aufwärts ab, mit stets wunderschöner Sicht zur Südküste, retour nach Vila do Porto. Durch ein dichtes Bambuswäldchen führt der Weg schliesslich auf eine Hochebene mit kargen Feldern und weidenden Kühen, umgeben von einer sanften Hügellandschaft mit speziellen Bäumen und einer prächtigen Weitsicht zur Küste hin. Schlagartig ändert sich die Landschaft und eine kleine, rotsandige Wüste breitet sich bis zu einem steilen, inmitten aus einer Fläche ragenden Hügel aus.



Diesen erklommen, erwartet mich einen einmaligen Aus- und Weitblick mit einem Walbeobachtungsunterstand. Nach einer kurzen Verschnaufpause, einem Riegel und etwas Wasser - leider ohne Wale gesichtet zu haben - geht es auf der anderen Seite des Hügels wieder bergab. Bis hinunter zum Klippenrand schlängelt sich der Weg durch einen steinigen, schmalen Pfad. Weit und breit Nichts in Sicht ausser Natur und kreisenden Vögeln am Himmel - und wie aus dem Nichts ragt eine aussergewöhnliche Felsformation aus dem mit Kakteen übersäten Boden empor. Ribeira de Maloás, ein geologisches Naturspektakel, ist durch den Kontakt von Lava mit dem Meer entstanden. Leider entgeht mir der ansonsten 20 Meter in die Tiefe rauschenden Wasserfall, aufgrund der momentan herrschenden Trockenheit. Der Anblick ist trotzdem ganz hübsch!



Auf der anderen Seite wieder hochgekraxelt - dieser Abschnitt war ziemlich steil und der Pfad abgerutscht - geht der Weg nun wieder etwas gemächlicher dem Klippenrand entlang. Durch einen dichten Wald geht es wieder mehr ins Landesinnere. Dort treffe ich auf einen ersten Wanderer, Jürgen aus Deutschland mit Sohn, welche bereits seit Jahren Urlaub auf den Azoren machen und sich dementsprechend gut auskennen. Ich erzähle ihm von meiner Tour, meinem Projekt und den nächsten geplanten Inseln. Er rät mir, die Insel Terceira bei diesem Projekt auszulassen und dafür die Insel São Jorge zu besuchen. Selbstverständlich lasse ich mir das durch den Kopf gehen und prüfe meine Planung - bei welcher ich sowieso immer etwas spontan sein möchte - zu einem späteren Zeitpunkt.


Meine eigentlich für heute vorgesehene Etappe würde hier enden. Da es jedoch erst 16:30 Uhr und meine Lauflust nach wie vor vorhanden ist, entscheide ich mich noch etwas weiter zu gehen, halte jedoch bereits einwenig Ausschau nach einem geeigneten Schlafplatz. Dies wird meine erste "wildcampende" Nacht auf den Azoren. Einwenig aufgeregt und nervös bin ich zugegebenermassen schon. Wenn möglich schaffe ich es noch bis zur nächsten Ortschaft, damit ich noch ein leckeres Abendessen geniessen kann. Doch dort stellt sich leider heraus, dass nur noch einige kleine Häuser vorhanden sind, kein Geschäft, kein Café, keine Menschen. Der Himmel über mir verdunkelt sich, Wolken ziehen auf und es fängt langsam an zu dämmern. Nun ist es wirklich an der Zeit, einen Schlafplatz zu finden. Die Suche gestaltet sich leider schwieriger als Gedacht. Hätte ich doch bloss bereits früher Halt gemacht und mein Zelt aufgeschlagen, geeignete Plätze gab es vorher zu Genüge! Nun stehe ich kurz vor dem südöstlichsten Punkt, Ponta do Castelo - ein alter Leuchtturm, einsam auf dem äussersten Spitz einer Klippe stehend.



Steile Abhänge, Felsen und weit und breit keine Fläche in Sicht. Müde Beine, es wird dunkel und das Wetter scheint sich nun gegen mich zu richten. Die erste Verzweiflung macht sich breit. Zurücklaufen ist keine Option, der Weg wäre definitiv zu weit und es wäre stockfinster, wenn ich den letzten geeigneten Platz erreichen würde. Also gehe ich etwas weiter und werde schliesslich auf einem abzweigenden Baustellenweg fündig. Eine kleine, leider äusserst steinige Fläche entpuppt sich als einzige Möglichkeit. Nach einer 30-minütigen Befreiungsaktion mit dem Taschenmesser von wilden Brombeeren, schlage ich mit Ach und Krach die Heringe in den steinigen Boden. Die romantische Lagerfeuervorstellung wurde jäh zunichte gemacht - so habe ich mir meine erste Nacht in der Tat nicht vorgestellt. Nach etlichen Versuchen stand dann irgendwann mein TarpTent, mehr schlecht als recht, aber es stand - und mit ihm kam der Regen. Den Verzicht auf ein leckeres Abendessen, abgesehen von meinem letzten Proviant, ein paar Nüssen und Riegeln, wurde dann auch zweitrangig und ich versuchte zu schlafen. Leider wollte auch das nicht wirklich gelingen - meine Gedanken drehten sich im Kreise, jedes Geräusch liess mich aufhorchen, die Dunkelheit und das alleine Zelten machten mir doch etwas mehr Angst als ursprünglich gedacht. Durchschlafen, geschweige denn gut Schlafen, wird diese Nacht wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein.




2. Etappe - grüner Osten

Ponta do Castelo nach Norte


Die erste Nacht bei starkem Wind und Regen überstanden, jedoch unerholt durch den knappen und unruhigen Schlaf, nicht bester Laune und fragend, ob sich das wohl - ich hoffe es schwer! - noch ändern wird, packe ich mein nasses TarpTent in den Rucksack und mache mich auf zur zweiten Etappe. Das bewölkte Wetter kommt mir gerade gelegen, der Vortag war sehr heiss und gemäss Jürgen, dem Wanderer den ich gestern getroffen habe, soll der Aufstieg den ich heute zu meistern habe, äusserst steil und nicht gerade schwindelfrei sein - er hat sich jedenfalls noch nie an ihn gewagt - daher bin ich etwas nervös und angespannt unterwegs. Zudem wird das Wasser und das Essen langsam aber sicher knapp. Ich hoffe in diesem Dorf, welches sich gemäss Karte unten an der Küste befinden soll, auf mehr Glück mit einem Laden oder Restaurant.

Ein schmaler Pfad schlängelt sich durch Weinreben und Gemüsegärten hinunter zur Küste. Zum ersten mal sehe ich die interessante Bauweise des für den Azoren-Wein typischen Anbaus. Aufgrund der zeitweise starken Winde sowie zum Schutz vor dem Meersalz sind die Parzellen mit Mauern aus aufgeschichteten Lavasteinen umgeben. Nicht nur äusserst praktisch sondern auch noch eine Wohltat für's Auge.



Die ersten Häuser sind nun auch in Sicht und ich komme nicht drumherum, bei einem Bewohner nach Wasser zu fragen. Nach einem netten Schwatz, frischem Wasser - das Leitungswasser lässt sich übrigens bestens trinken - und einpaar Kilometern weiter, erreiche ich das Küstendorf "Maia". Kaum angekommen hupt und klingelt es hinter mir, die Bewohner kommen aus ihren Häusern - der Bäcker fährt mit dem Auto durch's Dorf! Diese Chance lasse ich mir natürlich nicht entgehen, endlich etwas zu Essen! Ich geniesse ein leckeres Süssgebäck und frisches Brot am Meeresbecken von Maia - meine Laune hebt sich blitzartig. Die sogenannten "Piscinas naturais", natürliche Schwimmbecken, die vor Millionen von Jahren aus erkalteter Lava geformt wurden und mittlerweile teils ausgebessert, gibt es auf fast jeder Insel. Sie ermöglichen das Schwimmen im Meer, ohne dabei den Strömungen ausgesetzt zu sein.



Nun geht es an den berüchtigten steilen Aufstieg. Über mein frühes Aufstehen bin ich nun äusserst dankbar. Die Steinstufen durch die Wein- & Gemüseanbauparzellen scheinen endlos und sind in der Tat äusserst steil - nichts für Höhenangst. Schweissgebadet auf der Klippe angekommen erwartet mich eine Hochebene als wäre ich in der Schweiz. Kühe, welche sich wohl an die steilen Abhänge gewöhnt haben, weiden hier oben neben einem Bach, welcher mithilfe eines Seils zu überqueren ist. Zum Glück habe ich keine Angst vor Kühen wie vor Spinnen, denn sie versperren einem schon ganz gerne mal den Weg und zeigen stolz ihre Hörner.



Durch mystische, üppig grüne Wälder voller Prunkwinden - wunderschöne blau-violette Blumen - führt ein Forstweg zum nächsten Dorf "Santo Espírito" etwas mehr im Landesinnern. Endlich bekomme ich mein wohlverdientes Mittagessen in einem typisch portugiesischen Lokal - ein Eintopf mit Fleisch und Kartoffeln, etwas anderes gibt es nicht, aber es schmeckt köstlich. Gestärkt laufe ich weiter Richtung Norden, vorbei an Bananen- und herrlich duftenden Lorbeerbäumen, durch düstere Märchenwälder die an "Herr der Ringe" erinnern, rauf und wieder runter, bis nach São Lourenço. Diese Bucht in Form eines Amphitheaters ist umgeben von terrassierten Weinreben und bietet ebenfalls ein Naturschwimmbecken. Ich genehmige mir jedoch lieber eine kurze Abkühlung im Meer am langen Sandstrand nebenan.



Wo es bergab ging, geht es wieder bergauf. Erneut ein steiler, anstrengender Aufstieg auf der anderen Seite der Bucht - noch länger als am Morgen - lässt mich ganz schön ausser Atem kommen. Doch endlich wieder auf der andren Seite oben angekommen, werde ich einmalmehr mit einer tollen Aussicht belohnt.

Gegen Ponta do Norte hin, der nordöstlichste Punkt von Santa Maria, wird es wieder karger und steppiger. Weit und Breit keine Menschenseele in Sicht. Eine wahrhaftig spezielle, fast schon unheimlich wirkende Gegend. Vielleicht liegt es an der Tageszeit, später Nachmittag, die Sonne scheint flach, schwarze Wolken sind am Horizont zu sehen, das Licht hat etwas düsteres, der Wind weht ziemlich stark und steil hinunter ragen die hohen Klippen. Ich setze mich eine Weile auf den kargen Boden und lasse die hier zusammenkommenden Nord- und Westseiten der Insel, die gespenstisch wirkende, verlassene Gegend auf mich wirken. Auch hier ist Höhenangst fehl am Platz, die Markierung führt jedoch vom Klippenabhang nach einigen Metern wieder zurück auf die Ebene, ein wirklicher Weg konnte ich jedoch nicht sehen.



In Norte angekommen frage ich eine Frau nach einem Restaurant oder Laden, doch sie verneint - hier gibt es nichts. Eigentlich möchte ich hier meine Etappe beenden, mein Kopf ist etwas überflutet von den vielen Eindrücken und mein Körper sowie die Psyche müssen sich erstmal an die Umstellung und die tägliche Anstrengung gewöhnen. Also frage ich sie nach einem möglichen Schlafplatz. Neben ihrem Haus weiden Kühe, da sei es zu gefährlich ein Zelt aufzustellen. Sie kenne jedoch weiter unten jemand, der mir allenfalls weiterhelfen kann. Sie begleitet mich zu einem deutsch-/österreichischen Paar, welches hierher ausgewandert ist und unter anderem auch Ferienhäuser vermietet (azorenhochsantamaria). Prompt darf ich bei ihnen im Garten mein Zelt aufschlagen und übernachten. Ich bin äusserst erleichtert und bin mir sicher diese Nacht etwas beruhigter und angenehmer verbringen zu können. Ein grosses Dankeschön an dieser Stelle an euch, Beate und Karl, für den schönen Abend mit Speis und Trank - ich hätte wieder ohne Abendessen auskommen müssen! -, den herrlichen Blick zur Nordküste aus meinem Zelt, den Naturpool und die wohltuende Dusche. Solche Momente prägen eine Reise ungemein, insbesondere bei einer Solo-Tour.



3. Etappe - der abwechslungsreiche Norden

Norte nach Anjos / Ponta dos Frades


Abgesehen von den Kühen, welche wohl ausgebüxt und wie wild hinter meinem Zelt und der Mauer hin und her gerannt sind, habe ich bestens geschlafen. Es scheint erneut ein wunderbar sonniger Tag zu werden. Der bequeme Stuhl, die Gespräche und der leckere Café sind äusserst verlockend und das Aufraffen zum Trekken fällt nicht leicht. Die Füsse haben sich an die Strapazen noch nicht ganz gewöhnt. Eine erste kleine Blase, welche letztendlich zu einem unangenehmen Bluterguss führte (durch das Blasenpflaster am kleinen Zeh), macht sich bemerkbar. Nichts desto trotz möchte ich mein heutiges Etappenziel erreichen und ich breche auf ins Landesinnere. Heute steht der höchste Punkt von Santa Maria - Pico Alto - auf dem Plan. Doch vorerst führt der Weg wieder hinunter in ein dicht bewaldetes, schmales Tal. Eine kleine Holzbrücke überquert den mit herrlich riechenden Eukalyptusbäumen umgebenen Bach. Wieder bergauf, führt der Weg nach einigen Kilometern nach Santa Bárbara, einer kleinen Gemeinde im Landesinnern - selbst ein Café neben der immer vorhandenen Kirche gibt es. Diese Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen und bestelle gleich zwei "Carcaça mista" - in Portugal zum Frühstück wohlbekannte Brötchen mit Schinken und Käse gefüllt - und einen Orangensaft. Dieser ist in der Regel immer frischgepresst und erst noch äusserst günstig! Hier habe ich sogar Internet- und Telefonempfang, was bis jetzt nicht immer üblich war, und ich erledige gleich einige administrative Pflichten.



Nach einigen Kilometern auf einer kaum befahrenen Asphaltstrasse, über sanfte Hügel, immer grüner werdend, mit weidenden Schafen, Ziegen und Kühen, gelange ich an eine beeindruckende Sehenswürdigkeit - Poço da Pedreira - eine weitere spektakuläre Felsformation. Es ist ein alter Steinbruch, welcher sich aufgrund seiner Alterung und der früheren vulkanischen Aktivitäten und geologischen Prozessen rot gefärbt hat. Das angesammelte Wasser bildet einen grünschimmernden See, ein Paradies für unzählige Frösche. Eine Aussichtsplattform auf der Felswand ermöglicht einen herrlichen Rundblick über die Hügel und weiten Flächen von Santa Maria.



Mein Weg geht weiter landeinwärts. Vorbei an einzelnen alten Steinhäuschen, winkt mir von weitem eine in die Jahre gekommene Dame zu und beginnt rege zu plaudern. Ich versuche vergebens zu erklären, dass ich kaum portugiesisch verstehe, geschweige denn spreche. Sie scheint das wenig zu kümmern und redet munter weiter - ich verstehe nur: Sohn, Trauben (weil sie auf die Trauben in ihrer Hand zeigt), Haus, Essen, mitkommen. Ihrer Geste und den einzelnen Wortfetzen nach zu urteilen soll ich sie zu ihrem Sohn begleiten, zwei Häuser weiter. Mit Händen und Füssen versuche ich mein Ziel zu erklären, anscheinend ist sie etwas erstaunt, eine Frau auf diese weise alleine unterwegs vorzufinden. Irgendwann scheint sie zu verstehen, drückt mir zwei grosse Zweige Trauben in die Hand, lacht herzhaft und wünscht mir alles Gute auf meiner Reise. Somit komme ich zum ersten Mal in den Genuss, frisch gepflückte Azoren-Trauben zu kosten - sie schmecken wunderbar süss.


Nach etlichen Kilometern weiter ist Pico Alto gut in Sicht. Ein Forstweg führt durch einen Wald mit riesigen Tannen und prächtig gelben Blumen hinauf zum höchsten Punkt. Die gelben Blumen - Girlandenblumen oder auch Schmetterlingsingwer genannt - geben ein wahrhaftig schönes Bild ab. Wie sich später herausstellt, ein sehr häufiges auf den Azoren, jedoch leider eine Plage für die anderen Pflanzenarten.



Langsam merke ich die körperliche Umstellung und die Anstrengung der letzten Tage. Mein Körper ist die langen Distanzen, die vielen Höhenmeter und das schnelle Tempo ohne grosse Ruhepausen noch nicht ganz gewöhnt. Doch der Wille zum Weiterlaufen und die verändernden Landschaften puschen mich. Durch eine Lichtung wird plötzlich ein grosser Teil der bereits erlaufenen Ostküste sichtbar. Ein tolles Gefühl zu sehen, was bereits "geschafft" ist. Durch das aufkommende Glücksgefühl werde ich regelrecht vorangetrieben, aufwärts Richtung Pico Alto. Eine weitere Lichtung, jedoch nun auf die Westseite hin, öffnet den Wald und lässt die noch zu laufende Strecke sichtbar werden. Eine im Gegensatz zum grünen, hügeligen Ostteil der Insel, eine komplett flache, wüstenähnliche Ebene, welche sich bis hin zur Westküste zieht - ein wahrhaft unvergessliches Bild. Das letzte Stück bis zum "Gipfel" zieht sich in die Länge - meine Gedanken sind bei einem deftigen Mittagessen im Gipfelrestaurant. Doch endlich oben angekommen entpuppt sich alles etwas anders als erwartet. Wer sich auf ein kaltes Belohnungs-Superbock in einem gemütlichen Café mit Sicht über Santa Maria freut, wird bitter enttäuscht. Da ging wohl meine touristische Vorstellungskraft mit mir durch! Weder ein Haus, geschweige denn ein Restaurant oder eine Snack-Bar, findet man hier oben vor - es gibt schlichtweg Nichts. Dafür wird man umso mehr mit einer atemberaubenden Aussicht über die ganze Insel belohnt. Mehrere duzende Empfangsmasten und Satelliten schmücken zudem den höchsten Punkt von Santa Maria. Ich bin stolz nach vielen Kilo- und Höhenmetern, nach 2.5 Tagen permanentem Trekken ohne grösseren Blessuren, schweissgebadet hier oben angekommen zu sein.



Nach einem kleinen Proviant-Snack, dem geniessen der Aussicht und einer kurzen Fotosession, mache ich mich wieder an den Abstieg. Nun treffe ich doch noch auf andere Menschen, jedoch keine Wanderer - Pico Alto lässt sich auch befahren - sondern auf eine ältere Dame im Taxi, welche mir vom Beifahrersitz aus mit gebrochenem Englisch lauthals zuruft: "be careful, it's very dangerous!" Na das ist ja ermutigend, denke ich mir. Ich bin mal gespannt was mich erwartet, einwenig angespannt bin ich nun jedenfalls schon.


Über den ganzen Bergrücken zieht sich ein schmaler Grat, ein mit Wurzeln durchzogener Pfad Richtung Norden. Umgeben von wildem Dickicht, hohen Tannen und knorrligen Bäumen - ein Märchenwald par excellence! Hin und wieder lichtet sich der Wald und gewährt wunderschöne Blicke zur Westküste auf der linken und zur Ostküste auf der rechten Seite. Bis jetzt zumindest alles Andere als "very dangerous".



Vorbei an einem weiteren Aussichtspunkt an der Nordspitze des Grates, windet sich der Weg immer weiter zur Ebene hinunter und zweigt letztendlich in einen Forstweg ab. Als Abwechslung bin ich hier wohl nicht die einzige "Sportlerin". Ein Biker rast auf einem Trail an mir vorbei und scheint ebenfalls erstaunt über weitere Sportler hier im Wald - ein kurzer Stop, Small-Talk und weiter gehts. In Bananeiras, einer kleinen Ortschaft im Norden, wäre meine heutige Etappe zu Ende. Doch dort angekommen scheint alles ziemlich ausgestorben. Ein Restaurant oder Laden ist einmal mehr auch hier nicht in Sicht. Langsam aber sicher neigt mein Proviant dem Ende zu. Es scheint, als werde ich bis morgen auf eine richtige Speise warten müssen. Hier bereits um 16 Uhr biwakieren, in diesem relativ trostlosen Ort, reizt mich nicht. Daher entscheide ich mich lediglich eine kurze Pause einzulegen und weiter zu gehen, trotz müden Füssen. Erstaunlicherweise merke ich in der Tat vorwiegend meine Füsse. Dank des guten Rucksacks und der minimalistischen Last macht mein Rücken wacker mit.


Einige Kilometer weiter treffe ich wieder auf die Nordküste. Bei Bedarf kann man hier auf einem Pfad zur Küste in die „Baía do Raposo“ absteigen. Soweit mir bekannt ist, gibt es unten keine Infrastruktur, dafür einen Wasserfall und eine Bademöglichkeit. Für mich geht es weiter nach Westen, durch einen hellen, märchenhaften Wald mit tiefen, knorrigen Bäumen, grossen, runden Steinen durchtrennt von einem Bach. Abrupt endet der Wald und ich stehe unmittelbar vor einer roten Wüste.



Ich bin einfach nur noch buff und traue kaum meinen Augen. Ein solch wunderschönes, unvergessliches Bild, damit hätte ich nicht gerechnet. Barreiro da Faneca zeigt sich von ihrer schönsten Seite, mit tiefem Sonnenstand aufgrund der frühen Abendsonne. Die Schatten der Bäume ziehen sich längs über die rote Sand- & Tonschicht des Bodens. Ich fühle mich auf einen anderen Kontinenten versetzt. Soeben war ich noch umgeben von Jungle ähnlichen Wäldern, steilen Klippen, Kuhfeldern und nun kreisen über mir Greifvögel inmitten einer Wüste - einfach unglaublich. Meine Emotionen und Gefühle hüpfen vor Freude - eine Vielfalt der Natur in einer solch kurzen Zeit, ich kann es kaum glauben. Die extreme Hitze an diesem trockenen Ort, sowie zwei andere Touristen - zur Abwechslung - holen mich in die Realität zurück. Es ist an der Zeit, die Augen für einen geeigneten Schlafplatz offen zu halten. Hier im Sand möchte ich nicht unbedingt nächtigen, daher gehe ich weiter. Die rote Wüste ist genauso abrupt zu ende wie sie begonnen hat. Ein farbenfrohes, wildes Tal öffnet sich zu meiner Linken und vor mir breitet sich eine mit Kakteen übersäte, wüstenhafte Ebene aus.



Eine Ruine sowie ein Walaussichtsposten lassen alles verlassen und gespenstisch wirken. Die Gegend erinnert mich stark an die tollen alten Westernfilme. Die schreienden Greifvögel begleiten mich den ganzen Weg wieder zur Küste hin. Nun geht der Weg von der Anhöhe hinunter zur weiten Ebene des ganzen Westteils der Insel.



Viele karge und zur Zeit aufgrund der Trockenheit nicht bewirtschaftete Felder, jeweils umrandet mit Steinmauern, scheinen wie geschaffen für mein Nachtlager. Wie es aussieht muss ich auch hier auf ein richtiges Abendessen verzichten. Ins nächste Dorf wäre es definitiv zu weit. Die heutige Etappe habe ich um über 2 Stunden erweitert, ich bin in der Tat k.o. und freue mich nur noch auf's Hinlegen. Eine unvergessliche, äusserst vielseitige und lange Etappe geht zu ende. Morgen erwartet mich meine letzte Etappe auf Santa Maria. Wenn alles gut läuft werde ich aufgrund meiner heutigen Erweiterung bereits am Nachmittag zurück in Vila do Porto sein. Nun gibt's aber erst eine grosse Portion Schlaf. Dies ist meine zweite Nacht „wildcampend“, ich hoffe sie wird angenehmer als die Erste!




4. Etappe - Der wilde Westen

Anjos / Ponta dos Frades nach Vila do Porto


In der Tat, diese Nacht war schon etwas angenehmer, abgesehen von den lästigen Ameisen in meinem Zelt. Das frühe Aufstehen zahlt sich aus, ich werde mit einem bilderbuchähnlichen Sonnenaufgang belohnt. Alles zusammenpacken, mein letzter Proviant essen - diesen Punkt habe ich etwas unterschätzt, meine Vorräte sind definitiv zu spärlich berechnet aufgrund der wenigen Geschäfte unterwegs - und los geht's.



Auf der Klippe bei Ponta dos Frades geht es Richtung Anjos. Ich hoffe schwer, dort ein Café oder Lebensmittelgeschäft vorzufinden. Ich habe einen Bärenhunger, kein Proviant mehr und mein Körper verbrennt massiv viel mehr als sonst, viel Reserve habe ich ohnehin nicht. Auf der hohen Klippe stehend, mit Sicht in eine Bucht inkl. einem alten, ankernden Segelboot, verzaubert mich. Es ist ein toller Abschnitt - die Sicht von der Nordklippe hinunter in den wilden Atlantik mit dieser noch kühlen Morgenbrise, leicht verschlafen aber voller Spannung was mich heute erwarten wird - laufe ich durch die wilde Gegend. Die Nordküste ist rau und wilder als der Rest der Insel. Hier scheinen noch weniger Menschen zu leben, es wirkt verlassener und die Begegnungen fallen noch spärlicher aus. Dies ändert sich womöglich im nächsten Dorf, welches ich bereits von weitem erkennen kann. Kurz davor werde ich von Christoph Kolumbus empfangen. Hier ankerte er nach seiner Rückkehr aus Amerika und hielt in einer kleinen Kapelle eine Messe ab - ein geschichtsträchtiger Ort.



Doch leider wird auch hier mein Hunger nicht gestillt. Neben dem Meerschwimmbecken - angeblich eines der schönsten der ganzen Insel - finde ich zwar eine Snack-Bar vor, jedoch habe ich ganz vergessen, dass die portugiesischen Uhren etwas anders ticken - vor 9 Uhr, oft auch 10 Uhr, ist hier nichts zu wollen. Weder Fischer noch andere Anwohner bekomme ich zu Gesicht. Es ist erst 8 Uhr, mein Rhythmus ist momentan der Natur angepasst - ich gehe und komme mit der Sonne - also müsste ich mindestens 1 bis 2 Stunden hier warten. Das Wetter lädt nicht gerade zum Baden ein, also entscheide ich mich, mit leerem Magen weiter zu gehen. Spätestens in Vila do Porte werde ich mich reichlich verpflegen können, dann gibts ein Festmal!



Durch das Dorf geschlendert - mit ihren kleinen, bunten Holzhütten wirklich süss und speziell wirkend - und nun auf unbefestigten Wegen, über Vulkangestein, geht es dem Meer entlang zur Westküste. Einige Kilometer weiter südwärts grenzt der Flughafen nun an den Wegesrand. Diese Teilstrecke neben dem Flughafenareal zieht sich in die Länge. Ausser den Landepisten - spannend so nahe dran zu sein, doch leider wollte in dieser Zeit kein Flugzeug starten oder landen - ist nicht viel zu sehen. Das Gebiet ist flach, steppig, unbewohnt und trostlos.



Mittlerweile ist es wieder brütend heiss, ich trotte dahin, habe nur noch Essen und ein kaltes Getränk im Kopf. Für mich persönlich ist diese Etappe, abgesehen von der Nordküste heute Morgen, die langwierigste und abwechslungsärmste. Vielleicht liegt es auch an der aufkommenden Erschöpfung, dem Hunger und den vielen Eindrücken der letzten Tage. Die letzten Etappen-Stunden ziehen sich der Küste entlang in den Süden. Und endlich...von weitem kann ich die Windräder von Vila do Porto erkennen.



Ein kurzer Energieschub, ein noch etwas quälender Abstieg in eine Bucht hinunter und wieder hinauf, schleppe ich mich die letzten Kilometer über die trockene Gegend. Pachnass, meine Beine und Füsse kaum mehr wahrnehmend, erreiche ich nach 3.5 Tagen, über 78 Kilometern und 2'150 Höhenmeter bergab und 2'120 wieder bergauf, meinen Ausgangspunkt - Vila do Porto. Die Gefühle sind überwältigend, insbesondere als ich endlich im Restaurant sitze, das kalorienreichste Menü bestelle - Bacalhau à brás mit reichlich Käse überbacken - und dieses regelrecht verschlinge. Meine erste Azoren-Insel ist geschafft! Bis auf einen kleinen Bluterguss bin ich heil und munter angekommen.



Nun muss ich mich um die passende Verbindung zur nächsten Insel kümmern. WiFi funktioniert hier sogar tadellos - ich hatte oft weder Telefonempfang noch Internetverbindung. Während den letzten Tagen habe ich mir den Rat von Jürgen - die Insel Terceira wegzulassen und São Jorge in die Route miteinzubeziehen - oft durch den Kopf gehen lassen. Nun prüfe ich alles, lese noch einige Berichte über São Jorge und komme letztendlich zu einem nochmals anderen Entschluss. Terceira werde ich weglassen, dafür gehe ich zuerst auf Faial. Die Insel ist klein und lässt sich in 3 Tagen belaufen, die Verbindung zur anschliessend Insel Pico ist per Fähre in 40 Minuten zu erreichen und von dort nach São Jorge, wie von Jürgen empfohlen, ist es ebenfalls nicht sehr weit. Das klingt nach einem taffen, aber guten Plan! Eigentlich wäre ich von hier aus gerne mit der Fähre gefahren, jedoch ist sie massiv viel teurer als ein Flug aufgrund der weiten Distanz und diese deshalb zuerst die Hauptinsel São Miguel anfahren muss. Sprich, ich wäre 2 Tage unterwegs, das ist mir definitiv zu lang. Ich finde spontan einen günstigen Flug für heute Abend nach São Miguel - alle Flüge gehen über die Hauptinsel - welcher morgen früh weiter nach Faial fliegt. Damit es noch etwas günstiger kommt, buche ich den Flug von São Jorge nach São Miguel - meine letzte Insel - gleich mit. Ich hoffe meine über den Daumen gepeilte Etappenplanung geht auf und ich kann den Flug nach São Miguel wahrnehmen. Den Rückflug von dort in die Schweiz habe ich sicherheitshalber noch nicht gebucht. Übrigens, bucht man bei der Fluggesellschaft Sata gleich mehrere Inselverbindungen, sogenannte Flug-Pakete, sinken die Preise nochmals.


Perfekt, es ist erst 14 Uhr, also habe ich noch etwas Zeit mich auf dem hübschen Dorfplatz über Faial zu informieren, die nächsten Etappen zu planen und noch eine längst überfällige Dusche im Hostel, in welchem ich bei der Ankunft nächtigte, zu nehmen - sofern sie es gestatten!



Es klappt alles wie am Schnürchen. Gegen 18 Uhr am Flughafen Santa Maria angekommen, fragt mich der mir scheinend einzige Mitarbeiter hier, ob ich 1 Stunde früher fliegen möchte - der Flughafen ist sehr klein und es werden nur wenige Flüge pro Tag angeboten. Selbstverständlich willige ich ein, gebe den Rucksack auf und frage betreffend Ticketumtausch, damit ich dann auch Einlass erhalte. Er lacht, verneint und meint, dass er den Einlass anschliessend auch gleich selber macht und kein Ticket benötigt. Das ist ja mal interessant, ob er auch noch für den Security-Check zuständig ist? Hier läuft wirklich alles noch etwas anders, sympathisch und amüsant! Er teilt mir mit, dass der Flughafen auf São Miguel über Nacht geschlossen wird, sprich ich werde nich dort übernachten können. Also buche ich kurzerhand ein Hostelbett im Viererschlag im Zentrum - da werde ich wohl eine Taxi-Ausnahme zur Hin- & Rückfahrt machen müssen - und erfahre anschliessend, dass ich extremes Glück hatte, noch ein freies Bett ergattert zu haben. In dieser Zeit sei auf São Miguel alles ausgebucht. Entspannt und gespannt was mich auf der neuen Insel erwartet, geniesse ich den Flug mit einem wunderbar kitschigen Sonnenuntergang, mit Sicht auf die erlaufene Strecke zurück, in der Propellermaschine nach São Miguel - es könnte kaum besser sein.



Gegen 22 Uhr im Hostel angekommen, muss ich erstmal meine Kleider waschen, leider von Hand. Und dann endlich im Hostelbett liegend, müde und mit schweren Beinen, erschöpft von den langen Etappen, aber glücklich über die vielen Eindrücke und stolz über das bereits Geschaffte, schwöre ich mir - bereits zum x-ten Mal - nie wieder ein Mehrbettzimmer zu buchen. Gelächter, Geplapper und zu guter Letzt auch noch Geschnarche, bringen mich um den Schlaf. Das erste Mal freue ich mich, als um 5 Uhr der Wecker klingelt und ich das Zimmer verlassen kann! Wie es weiter geht - und dieser Morgen wird bereits ziemlich turbulent - erfährst du bald im Etappenbericht über Faial.


FAZIT - SANTA MARIA

Die Insel eignet sich perfekt für eine Umrundung zu Fuss. Die Etappen waren, trotz relativ geringer Kilometerzahl, aber einigen Höhenmetern für einen guten Trekker berechnet. Möchte man etwas mehr Erholung und Ruhepausen, empfehle ich 4 - 5 Tage. Dieses südlichste Eiland des Archipels ist äusserst abwechslungsreich. Umgeben von dichten Wäldern, Wüsten, azurblauem Meer, hellen Sandstränden, Steppen und steilen Klippen ist es ein idealer Ort zum Trekken. Die ausgeschilderten Wege erleichtern zudem den Einstieg und die Planung nimmt nicht ganz so viel Zeit in Anspruch. Santa Maria ist in der Tat ein kleines Juwel im weiten Atlantik - ich kann dieses Paradies nur weiter empfehlen!


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